14 Jahrzehnte


Am 22. Januar 1874 gründen Heinrich Zeh und Theodor Schien ihre Etuifabrik
Zeh & Schien mit dem Zeichen Z+S in der Schmuck- und Lederstadt Hanau. Mit der Telefonnummer 17 erhält die Firma einen der ersten Anschlüsse in Hanau. In den goldenen Jahren nach dem Ersten Weltkrieg beschäftigt die Firma zu ihren Glanzzeiten bis zu 200 Mitarbeiter.


Eduard Zeh, Sohn von Heinrich Zeh, übernimmt die Geschäfte. Am 19. März 1945 wird bei der Ausbombung Hanaus auch der komplette Betrieb zerstört. In einem Hinterhaus in Hanau-Kesselstadt wird die Fabrikation notdürftig wieder aufgenommen.


1952 setzt Paul Heinz Zeh in dritter Generation die Familientradition fort. Die einzigartige Qualität und Kompetenz von Zeh & Schien setzt sich in der Zeit des Wirtschaftswunders rasch durch. Zu den Kunden zählen nun Kaufhof, später Hertie sowie die Uhrenhandelsgesellschaft Omega in Bad Sodern oder Chopard bei Pforzheim.

1981 erfolgt der Umzug ins Hanauer Hafengebiet.


1985 übernimmt Helmut Göttenauer die Firma, die sich nun Zeh & Schien, Inh. Helmut Göttenauer nennt.

1989 wird die Firma  in eine GmbH umgewandelt, sie erhält die noch heute gültige Bezeichnung Zeh + Schien GmbH.

1996 kehrt die Firma zurück nach Hanau Kesselstadt auf den Reinhardskirchplatz.


1999 übernimmt Sabine Buhl als Buchbindemeisterin und -restauratorin die Firma.

Von den letzten gelernten Etuimachern wird sie sorgfältig ausgebildet - den Beruf des Etuimachers gibt es offiziell nicht mehr.

Ihr fällt ein altes Firmenbriefpapier in die Hände - mit dem Paradiesvogel, den sie von neuem als Logo einführt.


2005 wechselt der Firmensitz nach Darmstadt in die Schleiermacherstr. 18. Die über 130-jährige Tradition wird dort mit neuen Impulsen erfolgreich fortgesetzt. Zum Beispiel gibt es nun zusammen mit der Buchbinderei Gebicke ein Ladengeschäft.


2014 werden stolze 140 Jahre Etuimacherei komplett.





Gründer Heinrich Zeh
Heinrich Zeh

 

Eduard Zeh
Eduard Zeh

 

Paul Heinz Zeh
Paul Heinz Zeh

 

Helmut Göttenauer

 

Sabine Buhl